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Neue Partnerschaft mit dem Heinrich-Schütz-Konservatorium Dresden

„Musik macht Freu(n)de – weltweit!“ lautet das Motto des Eigenbetriebes Heinrich-Schütz-Konservatorium der Landeshauptstadt Dresden. Diesem Wort folgend, versuchen wir trotz vielfältiger Aufgaben vor Ort u.a. intensiv Kontakte zur Jugendmusikschule nach Hamburg, in den Norden unseres Landes, zu pflegen.

Kati Kasper Foto: Musikschule Hamburg

Was verbindet Dresden mit Hamburg? 

Die Elbe. Die Kultur. Die Liebe zur Musik. Die Philharmonie. Die Menschen. All dies und noch viel mehr. Für mich sind es vor allem die Menschen. Menschen, die zusammenkommen, sich kennenlernen, sich gegenseitig informieren, sich austauschen und gemeinsam Projekte planen und durchführen.

Das ist es, was ich schätze, was mich mit Hamburg und der Jugendmusikschule, speziell ihrem Direktor, Professor Guido Müller, und seinem Team verbindet.

Die Jugendmusikschule Hamburg ist nicht nur die größte Musikschule Deutschlands, sondern sie genießt auch ein hohes Ansehen. Es macht uns stolz und erfüllt uns mit Freude, von Hamburg zu lernen und gemeinsam zukünftige Aufgaben von Musikschulen zu diskutieren, zu eruieren und nach Lösungsansätzen für Herausforderungen zu suchen. 

Das musikalische Miteinander unserer Schülerinnen und Schüler soll dabei im Mittelpunkt der Zusammenarbeit stehen. So war es uns eine Ehre, das Posaunenquartett der JMS Hamburg zu unserem 1. Festkonzert im Dresdner Kulturpalast begrüßen zu dürfen. Weitere Begegnungen von Ensembles, Orchestern, Chören und Solistinnen sind angedacht.

Genauso, wie wir mit allen Fachrichtungen, den Fachbereichsleitern und dem Kollegium vor Ort in den Allgemeinbildenden Schulen im regen Austausch sein möchten. Dazu haben wir symbolisch einen Kooperationsvertrag abgeschlossen. 

Kulturelle Bildung ist uns eine Herzenssache. Sie bedeutet Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und ist somit Bestandteil von Allgemeinbildung. Musik und Tanz bieten in unterschiedlichsten Formen die Möglichkeit, miteinander zu kommunizieren. 

Dieses Potential sollten wir nicht ungenutzt lassen. Wir wollen „Musikschule“ weiterentwickeln und auf allen Gebieten zukunftsfähig machen. Ein Ziel, was uns verbindet. Auf diese Zusammenarbeit und die zukünftigen Begegnungen freuen wir uns sehr.

Kati Kasper, Schulleiterin Eigenbetrieb Heinrich-Schütz-Konservatorium Dresden

  • Professor Guido Müller und Kati Kasper
  • Posauenenquartett Dusty Trombones beim Auftritt in Dresden

Den symbolischen Kooperationsvertrag, den Frau Kasper erwähnt, unterzeichneten am 16.6.2018 die Musikschulleitungen beider Elbmetropolen während unseres Besuches in Dresden. Im Oktober 2017 weilte das Leitungsteam des Heinrich-Schütz-Konservatoriums Dresden (HSKD) in unserer Hansestadt. Voneinander lernen, über den Tellerrand schauen, die jeweiligen Stärken erkennen, gegenseitig profitieren und einen Wissenstransfer in Gang zu bringen – diese Ideen gaben den Ausschlag für eine Freundschaft unserer beiden Musikschulen. Schon während des großartigen ersten Festkonzerts des HSKD im Dresdner Kulturpalast konnten wir viele Parallelen, aber auch unterschiedliche künstlerische Schwerpunkte beider Schulen wahrnehmen. In den Festreden und Grußworten von Politikern und der Musikschulleitung war zu erkennen, dass das Heinrich-Schütz-Konservatorium Dresden von der Stadt Dresden und deren Politik getragen wird. Das ist eine weitere Parallele zu Hamburg. Die Staatliche Jugendmusikschule freut sich sehr auf viele Erlebnisse, Austausche, gemeinsame Konzerte sowie auf Anregungen aus Dresden zur Weiterentwicklung unserer Schule.

Professor Guido Müller, Direktor