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„Musik teilen – Menschen gewinnen“,

so lautete das Motto des diesjährigen Musikschulkongresses in Berlin.

Professor Guido Müller, Direktor der Staatlichen Jugendmusikschule Hamburg © Hanna Karstens

„Die Gesellschaft wäre wahrscheinlich längst kollabiert, wenn wir nicht Musik hören und machen würden“, sagte der international renommierte Soziologieprofessor Dr. Hartmut Rosa in seinem Plenumsvortrag „Musik als zentrale Resonanzachse in unserem Leben“.

Und in der Staatlichen Jugendmusikschule hören und machen wir Musik. 

Vor Ihnen liegt die zweite Ausgabe unserer
tonart. Wir haben viel Erfreuliches zu berichten – beispielweise von unseren Schülerinnen und Schülern, die bei Jugend musiziert wieder mit Vollblut dabei sind und sich in bester Form zeigen, oder aus den Stadtbereichen, von Veranstaltungshighlights, die animieren zum künftigen Dabeisein. Dies alles möchten wir mit Ihnen teilen.

Ich bin sehr erfreut, dass sich unsere Schülerinnen und Schüler mehrmals zu Wort gemeldet haben und ihre Empfindungen zum Unterricht oder zu Veranstaltungen in der JMS zum Ausdruck bringen. Ihre Begeisterung und die Mitteilungsfreude machen die neue tonart lebendig – schließlich sind sie unsere Hauptpersonen, deren Musizierfreude unser Motor ist. 

Und wenn die Stadtbereichsleitung aus dem Bereich Süd-Bergedorf von einem spontanen, improvisierten Auftritt von JMS-Schülern in einem Seniorenheim berichtet und mit den Worten abschließt: Was für ein schönes Erlebnis – für die Schülerinnen und Schüler, für die zuhörenden Senioren und ihre Betreuer, für die Kollegen der JMS und mich! Das ist der Grund, warum wir unsere Arbeit so gerne tun – die Freude an der Musik und deren Wirkung auf Menschen. Wir kommen gerne wieder! – Geht Ihnen da auch das Herz ein wenig auf?

Gerne möchte ich deshalb das Motto des diesjährigen Kongresses bestätigen und auch ein klein wenig erweitern:

Musik, Herz, Leidenschaft und Resonanz teilen – Menschen und Freunde gewinnen!

Ich wünsche Ihnen Freude und Lust auf mehr bei der Lektüre der zweiten Tonart.

Mit herzlichen Grüßen 

Guido Müller